Digital in die Zukunft (Hintergründe)
Im Anschluss an die Hauptversammlung in Passau im November 2025 wurde schnell klar, dass die nötigen Schritte für eine zukunftsfähige Digitalisierung des DAV-Bundesverbandes auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Mannheim erneut diskutiert werden müssen. Die Forderung einer umfassenden Modernisierung der IT-Landschaft stieß im November zwar auf große Zustimmung – die finanziellen Rahmenbedingungen, die dafür verabschiedet wurden, stellten den Bundesverband allerdings vor eine Herausforderung. Mit dem Beschluss aus Passau wären sehr schmerzhafte Einsparungen nötig gewesen – sowohl in der IT als auch in allen anderen Bereichen von Hütten über Kultur bis zum Bergsport.
Der nun vorliegende Beschluss stieß auf der Hauptversammlung schnell auf breite Zustimmung und gibt der Bundesgeschäftsstelle die Mittel und Möglichkeiten, sich auf die Bereitstellung einer funktionalen und zukunftsfähigen Mitgliederverwaltung zu konzentrieren und dabei die Anforderungen für IT-Sicherheit und wesentliche Softwarelösungen erfüllen zu können – ein gangbarer Kompromiss für alle Beteiligten.
Eine zeitgemäße Struktur für den DAV (Hintergründe)
Innerhalb von knapp zwei Jahren wurde eine neue Struktur erarbeitet, die zur Größe des DAV passen, zeitgemäß sein, kooperatives Zusammenarbeiten auf Augenhöhe ermöglichen, den Austausch zwischen Sektionen und Bundesverband fördern und dem Prinzip der Verbandsdemokratie entsprechen soll. Ziel dieser Strukturanpassung ist, eine klare Trennung der Aufgaben und Verantwortungen zu bewirken, beim ehrenamtlichen Führungsgremium Zeit und Raum für strategische Entscheidungen zu schaffen, gleichzeitig operative Entscheidungen schneller treffen zu können und das Ehrenamt zu entlasten.
Weitere Bestandteile des Strukturkonzeptes sind die Verringerung der Besetzung von Vorstand (von sieben auf fünf Personen) und Regionenvertretungen (von zwölf auf acht Personen). Beratungsgremien dürfen aus maximal siebzig Prozent Personen des gleichen Geschlechts bestehen.
Auf der Hauptversammlung in Mannheim herrscht weitestgehender Konsens in den Sektionen zum Bedarf einer Neustrukturierung sowie einer Trennung von Strategie und operativem Geschäft. Um sicherzustellen, dass das Ehrenamt weiterhin Herz und Seele des DAV bleibt, fällt die Entscheidung für einen ehrenamtlichen Vorstand mit einer „besonderen Vertretung“ aus der hauptberuflichen Geschäftsführung.